Kinder werden schon früh mit emotionalen, sozialen und schulischen Herausforderungen konfrontiert.
Österreichische Gesundheitsdaten zeigen, dass psychische Belastungen bereits im Jugendalter deutlich sichtbar werden – unter anderem beim emotionalen Wohlbefinden, bei Zukunftssorgen oder depressiven Symptomen¹.
Gerade deshalb ist es wichtig, Kinder bereits während der Volksschulzeit in ihrer Entwicklung zu stärken.
Die Förderung der psychischen Gesundheit sowie der sozialen und emotionalen Entwicklung von Kindern gehört sowohl in Österreich als auch international zu den zentralen gesundheitspolitischen Zielen. Schulen gelten dabei als wichtiger Ort, um Kinder frühzeitig zu erreichen und Prävention sowie Gesundheitsförderung nachhaltig im Alltag zu verankern² ³.
Die Volksschulzeit ist eine der prägendsten Entwicklungsphasen im Leben von Kindern.
In dieser Zeit begegnen Kinder vielfältigen Herausforderungen, die ihre Entwicklung, ihr Lernen und das soziale Miteinander beeinflussen – darunter Leistungsdruck, soziale Vergleiche, starke Emotionen, Konflikte und Gruppendynamiken.
Internationale Forschung zeigt, dass universelle schulbasierte Programme zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen die emotionale, soziale und schulische Entwicklung von Kindern positiv unterstützen können⁴.
Deshalb setzt mein Entwicklungsprogramm bewusst früh an. Es unterstützt Kinder dabei, Kompetenzen zu entwickeln, die für ihre psychische Gesundheit und ihre soziale Entwicklung von Bedeutung sind.
DAS ENTWICKLUNGSPROGRAMM
Das Entwicklungsprogramm begleitet Kinder aufbauend durch die gesamte Volksschulzeit. Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Entwicklungsbereiche:
Innere Sicherheit
Vertrauen • Selbstwahrnehmung • Bindung
Selbstregulation
Umgang mit Gefühlen • Soziales Miteinander • Umgang mit Konflikten
Lernen und Resilienz
Lernstrategien • Umgang mit Fehlern •
Umgang mit Herausforderungen
Mein Entwicklungsprogramm orientiert sich an Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie, der Gesundheitsförderung und der Resilienzforschung.
Es verbindet drei Ebenen, die sich gegenseitig ergänzen:
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Körper und Nervensystem – weil sie die Grundlage für Entwicklung, Selbstregulation und Lernen bilden.
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Beziehung und Umfeld – weil Kinder sich eingebettet in Familie, Schule und soziale Beziehungen entwickeln.
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Ressourcen – weil jedes Kind Fähigkeiten und Stärken in sich trägt.
Ein reguliertes Nervensystem und tragfähige Beziehungen unterstützen Kinder dabei, innere Sicherheit zu entwickeln und besser auf ihre eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zugreifen zu können.
Internationale Forschung zeigt, dass Selbstregulation in der Kindheit in engem Zusammenhang mit späterem schulischem Erfolg, sozialer Kompetenz sowie psychischer und körperlicher Gesundheit steht. Die Förderung dieser Fähigkeit gilt deshalb als wichtiger Baustein einer gesunden Entwicklung⁵.
Ebenso gut belegt ist die Bedeutung tragfähiger Beziehungen für die Entwicklung von Kindern. Sowohl die Lehrer-Kind-Beziehung als auch die Eltern-Kind-Bindung stehen mit zentralen Entwicklungsbereichen in Zusammenhang – unter anderem mit schulischem Engagement, schulischen Leistungen⁶ sowie der emotionalen Entwicklung und Emotionsregulation⁷.
Deshalb werden auch Lehrkräfte und Eltern in das Programm einbezogen. So können zentrale Inhalte über die einzelnen Einheiten hinaus im Schul- und Familienalltag aufgegriffen und weitergeführt werden.
Für eine gesunde Entwicklung brauchen Kinder vor allem eines: das Gefühl, innerlich sicher zu sein.
GESELLSCHAFTLICHER NUTZEN
Mein Entwicklungsprogramm unterstützt Kinder nicht nur im aktuellen Schulalltag. Es stärkt Kompetenzen, die mit einer gesunden emotionalen, sozialen und schulischen Entwicklung in Zusammenhang stehen und Kinder langfristig begleiten können.
Für Kinder
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Stärkung von Selbstvertrauen, innerer Sicherheit und Selbstregulation
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Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen
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Unterstützung von Lernkompetenz und Resilienz
Für Schulen
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Unterstützung eines wertschätzenden Miteinanders
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Förderung eines positiven Lern- und Entwicklungsklimas
Langfristige gesellschaftliche Bedeutung
Internationale Forschung zeigt, dass früh entwickelte Selbstregulationsfähigkeit mit Bildungserfolg, psychischer und körperlicher Gesundheit, sozialem Verhalten sowie gesundheitsförderlichem Verhalten in Zusammenhang steht⁵.
WARUM ÖFFENTLICHE FÖRDERUNG SINNVOLL IST
Schulen erreichen nahezu alle Kinder und gelten deshalb als besonders geeigneter Ort für Prävention und Gesundheitsförderung. Hier können Kinder frühzeitig und unabhängig von ihrem familiären Hintergrund erreicht werden.
Auch die WHO empfiehlt Gesundheitsförderung in Schulen und beschreibt wirksame Schulgesundheitsprogramme als eine der kosteneffektivsten Investitionen, um gleichzeitig Gesundheit und Bildung zu fördern⁸.
Ebenso verfolgt Österreich mit dem Gesundheitsziel 6 sowie der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie das Ziel, die psychische Gesundheit sowie die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern frühzeitig zu stärken² ³.
Mein Entwicklungsprogramm unterstützt genau diese Zielsetzung.
Es verbindet Gesundheitsförderung und Prävention mit einem niedrigschwelligen Zugang über die Schule und erreicht Kinder dort, wo sie einen wesentlichen Teil ihres Alltags verbringen.
Aktuell wird das Programm über Elternvereine und Elternbeiträge finanziert. Da das Entwicklungsprogramm im Klassenverband durchgeführt wird, kann es nur dann stattfinden, wenn die Finanzierung für die gesamte Klasse sichergestellt ist.
Öffentliche Förderung könnte dazu beitragen, den Zugang zum Entwicklungsprogramm zu erleichtern und möglichst vielen Kindern frühzeitig ein entwicklungsförderndes Präventionsangebot zugänglich zu machen.
KONTAKT
Wenn Sie das Entwicklungsprogramm näher kennenlernen oder Möglichkeiten einer Förderung besprechen möchten, freue ich mich auf den Austausch mit Ihnen.
Susanne Fuchs
Telefon:
E-Mail:
Einen Überblick über die Inhalte des Entwicklungsprogramms finden Sie auf der Seite
Wissenschaftliche Grundlagen
Die wissenschaftlichen Grundlagen und Quellen zum Entwicklungsprogramm finden Sie hier ¹HBSC-Studie Österreich. Psychosoziale Gesundheit in der Schule. ²Bundesministerium Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz: Kinder- und Jugendgesundheit ³Gesundheitsziel 6 – Gesundes Aufwachsen für Kinder und Jugendliche bestmöglich gestalten. ⁴Cipriano et al. (2023). The state of evidence for social and emotional learning: A contemporary meta-analysis of universal school-based SEL interventions. ⁵Robson, Allen & Howard (2024). Self-regulation in childhood as a predictor of future outcomes: A meta-analytic review. ⁶Roorda et al. (2011). The influence of affective teacher–student relationships on students' school engagement and achievement: A meta-analytic approach. ⁷Cooke et al. (2019). Parent–Child Attachment and Children's Experience and Regulation of Emotion: A Meta-Analytic Review. ⁸WHO & UNESCO (2021). Making every school a health-promoting school.
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